Coaching kommt aus dem Sportbereich, dort wo der Coach ursprünglich aktiv ist, um Spieler zu motivieren, trainieren, oder auch um Feedback zu geben. Im Laufe der letzten 2 Jahrzehnte ist dies – aus Amerika bis nach Köln kommend – auch in die Businesswelt und nunmehr auch an die Privatpersonen gekommen, die in Zeiten ständiger Leistungsbereitschaft sich optimieren wollen und sich verbessern möchten.

Dazu hat sich auch der passende Coaching Trend entwickelt. : Lösungsorientiertes Coaching. Wir vergessen das Problem und erschaffen das Ziel und das neuronale Netzwerk, welches im Gehirn dazu gehört, bis dieses stärker ist als die alte Lösung, mit der ein Klient jedoch bisher immer auf die Nase gefallen ist. Die Wissenschaft hat für diese Vorgehensweisen auch genügend Beweise gefunden, dass dies auch ein hilfreiches Vorgehen ist. Allerdings muss das neue Verhalten mindestens doppelt so stark im inneren wirken, das es im Falle der schnellen Entscheidung im Bedarfsfall auch automatisch anläuft. Ist es dann positiv abgelaufen verstärkt sich dies wieder und wieder und wird irgendwann (vielleicht nach 21 mal) zur Gewohnheit.

Für einen Coach stellt diese Vorgehensweise eine Herausforderung dar, denn er arbeitet ohne das Thema wirklich zu kennen und nicht selten arbeitet er am Thema vorbei. Oder es entsteht während der Vorgehensweise plötzlich ein Prozess. Es verdichtet sich dann das Thema um das es geht immer mehr, weil auch beim Arbeiten an der Lösung im Hintergrund immer Aspekte des Problems mitschwingen. Wenn es ein Coach schafft jetzt klar im Fokus zu bleiben, was denn eigentlich erreicht werden soll und auf die Aspekte hört, dieses spiegelt und auf den Punkt bringt, welche der eigentliche Stolperstein sind, dann verändert sich das Coaching auf eine völlig andere Art.

Erkenntnisse kommen beim Klienten an, um was es wirklich geht. Da die Lösung aber gleichzeitig dasteht ist es oft wie eine Erleichterung, dass es einen anderen Weg geben kann. Doch jetzt kann der Coach die systemischen Verbindungen und die Glaubenssystem ansprechen. Der Fokus liegt dabei darauf dass zu erkennen, was die Selbstverantwortung wegdrückt. Also wo übernimmt der Klient nicht seine Selbstverantwortung. Und wenn das erkannt wird, dann öffnet er sich doppelt und dreifach der neuen Lösung und empfängt diese wie ein wunderbares Geschenk.

Auch für den Coach ist das dann ein Geschenk, wenn der Klient diese Selbstverantwortung übernimmt und in Richtung seines Ziels geht.

In meiner Praxis in Köln nenne ich das Prozessorientiertes Coaching und habe damit Erfolge, die weit schneller sind als reines lösungsorientiertes Coaching. Wer mehr Interesse an meiner Arbeit hat, kann auch gerne bei Supervisionen einmal dabei sein. Entweder als Coach oder auch als Klient, der bereit ist sich im Rahmen einer Gruppe zu zeigen.